2014 – Best Of

Ich habe ein Prinzip: Schreibe nicht über ein Buch, das dir zu gut gefällt. Deshalb hier eine Liste, der Bücher, die mich 2014 wirklich beeindruckt haben.

Die Nacht von Lissabon – Erich Maria Remarque

Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber es gibt wenige -  vielleicht gar keinen – deutschen Schriftsteller, der so gut ist wie Erich Maria Remarque. Warum dieser Mann nicht mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde, werde ich nie verstehen. “Die Nacht von Lissabon” ist so unsagbar spannend, einfühlsam und dabei niemals kitschig geschrieben, dass es einem schier den Atem rauben kann.

 

Haben und Nichthaben – Ernest Hemingway

Im Gegensatz zu Remarque hat Hemingway den Nobelpreis für Literatur erhalten – völlig zu Recht! “Haben und Nichthaben” gefällt mir persönlich sogar noch besser als “Wem die Stunde schlägt”. Die Handlung ist viel dichter erzählt, das Erzähltempo straffer. Ein Prachtexemplar männlicher Literatur.

 

 

 Under the Dome – Stephen King

Entweder man liebt oder hasst die Bücher von Stephen King. Ich liebe seine Art zu schreiben. Wie er Geschichten aufbaut, die unterschiedlichsten Charaktere anhand prägnanter Eigenschaften ausarbeitet und komplexe Handlungsstränge geschickt miteinander verwebt – das ist große Literatur. “Under the Dome” (dt. “Die Arena”) bietet all das in einem 1000-seitigen Werk, in verdichteter Form. Nach einigen schwächeren Werken hat sich Stephen King mit diesem Buch wieder nach ganz oben katapultiert. In diesem Epos kommt an keiner Stelle Langeweile auf, Schlag auf Schlag treibt die Handlung voran, inklusive zahlreicher Wendungen. Vielleicht King´s bester Roman.

Porno – Irvine Welsh

Die Fortsetzung von Trainspotting. Was soll man mehr sagen? Mehr Begbie, mehr Sick Boy, mehr Spud. Trips nach Amsterdam, Chaos, Gewalt und Sex in Edinburgh. Spaß am laufenden Band. Großartig.

 

 

 

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  1. Pingback: Skagboys – Irvine Welsh | floyd liest

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